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FAQ zum Coaching
 


Was ist der Unterschied zwischen Therapie und Coaching?

Coaching ist ein ziel- und lösungsorientierter Beratungsprozess und konzentriert sich (primär) auf den beruflichen Bereich. Therapie ist vergangenheitsorientiert und behandelt Störungen von Krankheitswert, z. B. Abhängigkeitserkrankungen, Depressionen etc. Menschen, die im Coaching konkrete berufliche Themen bearbeiten, müssen sich selbst steuern können. Wer Therapie benötigt, kann genau das nicht. 

Kann Coaching eine Therapie ersetzen?

Nein. Störungen von Krankheitswert gehören in gute therapeutische Hände, aber auch berufliche Probleme können einen Krankheitswert entwickeln. Die Übergänge sind fließend. Wir verfügen über Störungs- wissen, erkennen die Anzeichen, sprechen unsere Kunden offen darauf an und empfehlen ggf. eine Therapie.

Sind Therapie und Coaching kombinierbar?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen sogar sehr gut. Wichtig ist eine klare Absprache der zu bearbeitenden Themen. Therapie schließt Coaching nicht notwendigerweise aus, aber Coaching ist kein Therapieersatz. Ob ein zusätzliches Coaching in Frage kommt, klären wir im Einzelfall. Sprechen Sie uns einfach an.

Haben Sie schon einmal Aufträge abgelehnt?

Ja, z. B. immer dann, wenn die Chemie nicht stimmte, wir das Anliegen nicht bedienen konnten oder sich das Thema nicht für ein Coaching eignete. Wenn wir meinten, jemand wäre in einer Therapie besser aufgehoben oder jemand unfreiwillig zum Coaching kam, weil er vom Arbeitgeber “geschickt” wurde, usw.

Führen Sie auch Auftragscoaching durch?

Nein. Wir “biegen niemanden zurecht”. Wird jemand zum Coaching gedrängt, ist das Ergebnis bestenfalls suboptimal. Wir hatten Fälle, in denen ein Coaching vom Vorgesetzten angeraten und gerne angenommen wurde. Sieht ein Coachee im Coaching eine Chance und keine Strafe, steht dem Erfolg nichts im Weg. Voraussetzungen: die Chemie stimmt, der Coachee wählt uns aus und arbeitet an einem selbstbestimmten Ziel, nicht an einem vorgegebenen. Inhalte der Sitzungen sind streng vertraulich. Was der Arbeitgeber darüber erfährt, ist allein Sache des Coachees. ...mehr